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Deutsche Bundesregierung bemüht sich um Freilassung von Chrobog im Jemen

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Deutsche Bundesregierung bemüht sich um Freilassung von Chrobog im Jemen

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Die deutsche Bundesregierung bemüht sich um die schnelle Freilassung des im Jemen entführten ehemaligen Staatssekretärs Jürgen Chrobog und seiner Familie. Chrobog, seine Frau und seine drei Söhne waren gestern bei einer Autofahrt mit einer Reisegruppe im Landesinnern in die Gewalt von Kidnappern geraten. Diese wollen fünf Angehörige ihres Stammes freipressen, die wegen einer Fehde mit einer anderen Gruppierung in Haft sitzen. Nach Angaben des jemenitischen Reiseveranstalters stehen die Behörden bereits in Kontakt mit den Entführern. Vergleichbare Fälle im Jemen gingen meist glimpflich aus. Chrobog selbst hatte als Staatssekretär im Auswärtigen Amt mehrmals bei Entführungen deutscher Staatsbürger vermittelt, vor allem 2003, als 14 europäische Geiseln in der Sahara entführt worden waren; sie wurden alle freigelassen.