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Neuer Selbstmordanschlag nahe Tulkarem fordert mindestens vier Todesopfer

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Neuer Selbstmordanschlag nahe Tulkarem fordert mindestens vier Todesopfer

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Bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag im Norden des Westjordanlandes sind mindestens ein israelischer Soldat und drei Palästinenser getötet worden.

Fünf weitere Personen sollen Angaben von Ärzten zufolge verletzt worden sein, als sich ein Attentäter an einer Straßensperre der israelischen Armee in die Luft sprengte. Der israelische Rundfunk meldete unter Berufung auf palästinensische Quellen, dass die militante Gruppierung “Islamischer Dschihad” für den Anschlag nahe der Stadt Tulkarem verantwortlich sei. Vor rund drei Wochen bereits kamen fünf Israelis bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag in einem Einkaufszentrum in der israelischen Küstenstadt Netanja ums Leben. Radikale Palästinensergruppen hatten in der Vergangenheit erklärt, mit Selbstmordattentaten auf israelische Militäraktionen im Westjordanland und im Gazastreifen zu antworten. Auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beschoss die israelische Armee Ziele im nördlichen Gaza-Streifen, um eine Sperrzone durchzusetzen. Durch die Sperrzone soll verhindert werden, dass radikale Palästinenser Raketen auf israelisches Gebiet abfeuern. Auf palästinensischer Seite wird die Sperrzone als erneuter Versuch der Besatzung des Gaza-Streifens durch Israel bezeichnet.