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Winterwetter in Europa zwischen Schneechaos und Eisidylle

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Winterwetter in Europa zwischen Schneechaos und Eisidylle

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Klirrende Kälte, heftige Schneefälle: der Winter hat Europa kurz vor Silvester fest im Griff. In Großbritannien musste die Polizei mehrere Straßen sperren. Im Norden Englands blieben rund 200 Autofahrer im Schnee stecken und konnten erst nach 6 Stunden befreit werden. In Italien wurde es bis zu 10 Grad kälter als normalerweise. In Rom erfroren mehrere Obdachlose, darunter ein 22-jähriger Mann im Bahnhof Termini. Im Norden des Landes wurden minus 29 Grad gemessen.

Polen hat 22 Kältetote zu beklagen. Insbesondere in der Grenzregion zur Tschechischen Republik fiel Donnerstag und Freitag viel Schnee. Ebenso Schnee und Eis in Deutschland. Der gesamte Nordosten des Landes wurde in der Nacht zum Freitag von Schnee und eis heimgesucht. Wie hier in Hamburg mussten viele LKW- Fahrer eine Zwangspause einlegen.

Das gilt auch für den Zugverkehr und die Autobahnen im Nordwesten Frankreichs. In der Normandie aber zeigt sich der Winter von seiner schönsten Seite: er hat den berühmten Mont St.Michel und das umgebende Flutgebiet ganz in Weiß gekleidet. Ein äußerst seltenes Phänomen, denn der Schnee kann erst liegen bleiben, wenn das Meerwasser im Sand gefriert.