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Einigung zwischen Ukraine und Russland im Gasstreit deutet sich an

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Einigung zwischen Ukraine und Russland im Gasstreit deutet sich an

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Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine deutet sich eine Einigung an. Kiew hat den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin akzeptiert, vom kommenden Jahr nach einer Übergangszeit “marktübliche Preise” zu zahlen. Putin hatte zuvor eine Einigung auf weltmarktübliche Preise zur Bedingung gemacht, um von einem Gasboykott für die Ukraine zum Jahresbeginn abzusehen. Man müsse sich nun über die konkrete Summe einigen, hieß es in Kiew, auf einen Preis, der kein politisches Druckmittel sei.Im Gasstreit hatte auch die Europäische Union massiv auf eine Einigung gedrängt. Denn jedes Jahr werden rund 112 Milliarden Kubikmeter russisches Gas durch die Ukraine nach Westeuropa geleitet. Ein Lieverstopp an die Ukraine könnte auch deshalb auch für Westeuropa Konsequenzen haben. Die Forderung Gazproms nach einer sofortigen Anhebung des Gaspreises auf rund 190 Euro für tausend Kubikmeter käme einer Vervierfachung des Preises für die Bevölkerung der Ukraine gleich.