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Rauchverbot in Spanien und Belgien

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Rauchverbot in Spanien und Belgien

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In Spanien werden Aschenbecher in öffentlichen Räumen überflüssig: Ab dem 1. Januar gilt im ganzen Land ein neues Gesetz, das den Verkauf und den Konsum von Zigaretten sehr streng regelt. So müssen viele Zigarettenautomten abgebaut werden, Tabak darf nur noch an über 18-jährige verkauft werden. Bars und Restaurants trifft das Rauchverbot ebenfalls: haben sie mehr als 100 Quadratmeter Grundfläche, muß der Besitzer einen Nichtraucherbereich einrichten, kleinere Lokale müssen zwischen Raucher- oder Nichtraucher entscheiden und dies den Gästen am Eingang mitteilen. Das Rauchen in öffentlichen Gebäuden wie Flüghäfen wird verboten, und auch am Arbeitsplatz müssen die Spanier auf die Zigarette verzichten. Bei Verstoß gegen das Gesetz drohen Strafen bis zu 600tausend Euro.

Auch in Belgien wird das Rauchen am Arbeitsplatz verboten. Aber im Gegensatz zu Spanien ist bereits ein drittel der Betriebe im Land rauchfrei. Die Belgier trifft das Verbot indes nicht so hart wie die Spanier: Denn in lediglich 10 Prozent der Betriebe dürfen die Mitarbeiter noch am Arbeitsplatz rauchen, die anderen müssen entweder vor die Tür gehen oder aber in die jetzt vom Gesetz geforderten Raucherecken.