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Syrien weist Anchuldigungen Khaddams von sich

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Syrien weist Anchuldigungen Khaddams von sich

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Das syrische Parlament hat einstimmig die Regierung des Landes aufgefordert, alles zu unternehmen, daß der zurückgetretene Vizepäsident Abdel-Halim Khaddam wegen Hochverrats vor Gericht gestellt wird. Dort soll sich Khaddam nach dem Willen der Abgeordneten wegen seiner Anschuldigungen gegen Präsident Baschar al Assad verantworten. Khaddam hatte in einem Fernsehinterview gesagt, dass Assad dem früheren libanesischen Regierungschef Rafik Hariri gedroht habe, er werde jeden zerquetschen, der sich gegen Syrien stelle. Außerdem, so Khaddam weiter, müsse er von dem Anschlag gegen Hariri im Vorfeld informiert gewesen sein, da keine Behörde eine derartiges Attentat ohne Wissen des Präsidenten planen könne. Syrien hat die Anschuldigungen bereits von sich gewiesen. Bei dem Attentat am 14. Februar wurden neben Rafik Hariri 21 weitere Menschen in den Tod gerissen. Das vorläufige Ergebnis einer von den UN eingesetzten Kommission besagt, das hochranige Geheimdienstoffiziere aus Syrien und deren Verbündete im Libanon in das Attentat verwickelt waren.