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Suche nach Verschütteten in Bad Reichenhall fortgesetzt


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Suche nach Verschütteten in Bad Reichenhall fortgesetzt

Im oberbayrischen Bad Reichenhall haben Rettungskräfte weiter nach Verschütteten gesucht: In den Trümmern der Eissporthalle wurden vier Menschen geortet, doch ihre Überlebenschancen galten als gering. Bislang wurden elf Tote geborgen. Das Dach der Eissporthalle war am Montagnachmittag eingestürzt. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber besuchte den Unglücksort. Man stehezunächst fassungslos vor einem solchen Unglücksfall, der Reichenhall getroffenen habe, sagte er, eine große Fremdenverkehrsregion in Bayern. Die Toten – darunter viele junge Menschen – stammten aus der Region um Bad Reichenhall: den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein. 18 Menschen mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Mehrere weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Kriseninterventionsteams betreuten Angehörige und Verletzte. Über die Ursachen des Einsturzes gibt es noch keine Erkenntnisse. Im Berchtesgadener Land hatte es am Montag heftig geschneit; der Schnee war zudem besonders feucht und damit schwer. Experten erklärten, dies könnte zum Einsturz des Dachs der Halle beigetragen haben, doch reiche dies als Erklärung nicht aus, hieß es. Es gab auch Berichte über bekannte statische Mängel der Halle. Wegen weiterer Einsturzgefahr der Hallenreste müssen die Bergungsarbeiten mit schwerem Gerät möglicherweise unterbrochen werden müssen.

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