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Erneut Vorwürfe in Korruptionsaffäre gegen Familie Scharon

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Erneut Vorwürfe in Korruptionsaffäre gegen Familie Scharon

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Knapp drei Monate vor der Wahl in Israel sind wieder Vorwürfe gegen Ministerpräsident Ariel Scharon bekannt geworden. Medienberichten zufolge gibt es neue Hinweise in der Korruptionsaffäre um dessen Söhne. Demnach beweist ein Dokument die Zahlung von 2,5 Millionen Euro von einem österreichischen Unternehmer an die Familie Scharon. Scharon selbst wies die Vorwürfe zurück.

Medienberichten zufolge hat die Polizei einen Computer der österreichischen Unternehmerfamilie Schlaff beschlagnahmt. Von den Daten erhoffe sie sich Hinweise zur Herkunft des Geldes, das die Familie Scharon von ausländischen Unternehmern bekommen haben soll. Die israelische Justiz ermittelt seit zwei Jahren in der Affäre gegen Scharons Söhne Omri und Gilad. Omri wurde bereits verurteilt, Gilad legte an diesem Dienstag sein Abgeordnetenmandat nieder. Das Urteil gegen ihn wird am 22. Januar verkündet. Gegen Scharon selbst wurde nie ermittelt. Der 77-Jährige wird am Donnerstag am Herzen operiert.