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EU-Energieexperten beraten über Konsequenzen aus Erdgas-Streit

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EU-Energieexperten beraten über Konsequenzen aus Erdgas-Streit

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Energie-Experten der EU-Staaten sind in Brüssel zusammengekommen, um über mögliche Konsequenzen aus dem russisch-ukrainischen Gas-Streit zu beraten. Das Treffen der sogenannten Gas-Koordinierungsgruppe wurde von Österreichs Wirtschaftsminister Martin Bartenstein geleitet, der turnusgemäß den Vorsitz im Ministerrat innehat. EU-Energiekommissar Andris Piebalgs erinnerte daran, dass die Europäer als Verbaucher die Rechnungen für Gaslieferungen zu bezahlen hätten. Deshalb sei die Energie-Sicherheit für die Europäer sehr wichtig, betonte der EU-Kommissar aus Lettland. Die EU deckt rund ein Viertel ihres Erdgas-Bedarfs durch Lieferungen aus Russland, und die erfolgen zu 80 Prozent über die Ukraine. Unterdessen erklärte der russische Energieminister, es seien weitere Pipelines mit anderen Routen vonnöten, um die Abhängigkeit von der Ukraine als Durchleitungs-Land zu verringern.