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Militante Palästinenser deponieren Sprengstoff am Grenzübergang Rafah

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Militante Palästinenser deponieren Sprengstoff am Grenzübergang Rafah

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Knapp drei Wochen vor den palästinensischen Parlamentswahlen versinkt der Gaza-Streifen immer mehr im Chaos: Rund 20 Mitglieder der Al-Aksa-Brigaden haben am Mittwoch Sprengstoff am Grenzübergang Rafah deponiert. Der Übergang blieb zwar offiziell geöffnet, aber die Extremisten postierten sich vor der Grenze und ließen Diplomaten sowie Vertreter der palästinensischen Regierung nicht passieren. Erst nach Verhandlungen konnte der Grenzverkehr wieder aufgenommen werden. Ende im November war der Grenzübergang Rafah offiziell eröffnet worden. Neben palästinensischen und ägyptischen Beamten sind auch EU-Beobachter dort stationiert.

Wenig später stürmten militante Palästinenser mehrere Büros der Wahlkommission und des Innenministeriums im Gazastreifen. Mit den Aktionen forderten die Männer die Freilassung eines Palästinensers, der zuvor in Zusammenhang mit der Verschleppung dreier Briten im Gazastreifen festgenommen worden war.