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Unerwartet guter Ausgang für Drama um verschüttete Bergwergarbeiter

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Unerwartet guter Ausgang für Drama um verschüttete Bergwergarbeiter

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Knapp zwei Tage nach dem Unglück in einem Kohlebergwerk im US- Bundesstaat West Virginia haben Rettungskräfte alle 12 noch vermissten Bergleute lebend gefunden. Stunden vorher hatten sie die Leiche eines weiteren Kumpels geborgen. Die in einer nahe gelegenen Kirche ausharrenden Angehörigen der 13 vermissten Minenarbeiter reagierten auf die Nachricht vom Fund des Toten mit Bestürzung, waren aber später erleichtert, als sie von der Rettung ihrer Verwandten hörten. Über den Gesundheitszustand der 12 Überlebenden wurde zunächst nichts bekannt. Seit der Explosion in dem Bergwerk am frühen Montagmorgen hatte es kein Lebenszeichen der Minenarbeiter gegeben. Messungen der Luft im Schacht zeigten einen tödlichen Gehalt an Kohlenmonoxid. Die Retter hofften, dass sich die Männer irgendwo in den weitläufigen Schachtanlagen in Abschnitten mit sauberer Luft verbarrikadieren konnten. Die 13 Männer waren nach einer Explosion in gut 76 Metern Tiefe und mehr als drei Kilometer weit vom Einfuhrschacht eingeschlossen worden. Was die Explosion auslöste, blieb bisher unklar.