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Weihnachten in Russland, Serbien und Mazedonien

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Weihnachten in Russland, Serbien und Mazedonien

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In Russland hat das orthodoxe Weihnachtsfest begonnen.

Patriarch Alexi II. zelebrierte den Gottesdienst in der Moskauer Christi-Erlöser-Kirche – in Anwesenheit vieler Prominenter und Politiker, wie des russischen Ministerpräsidenten Michail Fradkow. Statt wie bei katholischen und evangelischen Christen wird dort und in einigen anderen Ländern Weihnachten am 7. Januar gefeiert. Bereits zum fünften Mal in Folge feierte Präsident Wladimir Putin Heiligabend außerhalb von Moskau. In der Verwandlungskirche der sibirischen Stadt Jakutsk nahm er bei minus 42 Grad Celsius an der Weihnachtsmesse teil. Die serbische Orthodoxe Kirche befolgt an Weihnachten ein altes Ritual: Hier werden Eichen vor den Kirchen verbrannt – sie symbolisieren die Zweige, die die Hirten Maria und Joseph gebracht haben sollen, um ein Feuer im Stall anzuzünden. Die Gläubigen nehmen die übrig bleibenden Zweige mit nach Hause, wo sie bis Mitternacht weiter brennen. In Mazedonien ist Weihnachten besonders beliebt beim orthodoxen Nachwuchs. Ähnlich wie zu Sankt Martin oder Halloween ziehen die Kinder von Haustür zu Haustür und sammeln ganz UNorthodoxe Weihnachtsgaben – Süßigkeiten.