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Französische Geisel im Irak freigelassen

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Französische Geisel im Irak freigelassen

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Der im Irak entführte Franzose Bernard Planche ist wieder frei. Nach mehr als einem Monat Geiselhaft sei der Ingenieur bereits am Samstagnachmittag in der Nähe von Bagdad auf freien Fuß gesetzt worden, verlautete aus irakischen Sicherheitskreisen. Die Entführer hätten ihn unweit eines Kontrollpostens der irakischen und US-Truppen im Westen der Hauptstadt abgesetzt und seien anschließend in ihrem Auto geflohen. Zuvor hatte die Familie des Entführten Appelle an die irakischen Geiselnehmer gerichtet, die im arabischen Nachrichtensender Al Arabia ausgestrahlt wurden.

Bernard Planche war am 5. Dezember auf dem Weg zur Arbeit in einem Bagdader Wasserwerk verschleppt worden. Der 52-Jährige lebte allein und ohne Wachen. Er arbeitete in Bagdad für die Nichtregierungsorganisation AACCESS. Seine Anwesenheit in der irakischen Hauptstadt war der französischen Botschaft bekannt, die sich schon seit einiger Zeit beunruhigt zeigte über die mangelnden Sicherheitsmassnahmen, die der Ingenieur traf. Bernard Planche soll nun von der französischen Botschaft empfangen werden und in sein Land zurückkehren.