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Iran-Krise treibt Ölpreis in die Höhe

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Iran-Krise treibt Ölpreis in die Höhe

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Die wachsenden Spannungen wegen der iranischen Atompolitik haben den Ölpreis weiter angetrieben. Analysten sprachen von erhöhten geopolitischen Risiken. Der Konflikt um die Nuklearaktivitäten Teherans verdeutliche einmal mehr, dass ein Großteils des Öl aus einer politisch schwierigen Region komme. In New York nahm der Rohölpreis am Donnerstag abends Kurs auf die 65-Dollar-Marke.

Noch Mitte Dezember hatte er bei 58 Dollar pro Barrel gelegen. Der Preis für das Nordseeöl Brent stieg in London um 1,3 Prozent gegenüber dem Vortag auf 63 Dollar pro Barrel. Der Iran ist das zweitgrößte Exportland innerhalb der OPEC: Branchenkenner vermuten, dass Teheran die Lage an den Ölmärkten nutzt, um seine politischen Ziele zu verfolgen. Das Land mache sich politisch mit Absicht unberechenbar.

Eine internationale Energiepolitik werde dadurch zumindest stark erschwert. Die Ölmärkte befürchten Sanktionen gegen den Iran und damit eine mögliche Unterbrechung iranischer Exporte.