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Türkei bestätigt weitere Fälle von Vogelgrippe beim Menschen

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Türkei bestätigt weitere Fälle von Vogelgrippe beim Menschen

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In der Türkei sind zwei weitere Menschen an der Vogelgrippe erkrankt. Bei den Fällen handelt es sich um Kinder aus dem Südosten des Landes. Damit ist die Zahl der seit Ausbruch der Tierseuche Ende Dezember nachweislich infizierten Menschen auf 18 gestiegen. Drei von ihnen waren in der ersten Januarwoche gestorben. Die Geschwister im Alter von 11, 14 und 15 Jahren stammten aus der osttürkischen Kleinstadt Dogubeyazit an der Grenze zu Iran.

Auch das 11-jährige Mädchen, bei dem zuletzt noch Zweifel bestanden, war mit dem Typus H5N1 infiziert, teilte das Gesundheitsministerium mit. Dieser Mann verlangt von der Regierung eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung. Man wolle nicht aus Unwissenheit krank werden oder gar sterben. Das Keulen von Federvieh in den betroffenen Provinzen wird fortgesetzt. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Seuche über 350.000 Hühner, Enten und anderes Vogeltier getötet.

Aus Rumänien wurde inzwischen ein möglicher Fall von Vogelgrippe beim Menschen gemeldet. In Georgien, das an die Türkei grenzt, hat die Regierung eine Aufklärungskampagne der Bevölkerung begonnen. Mit Flugblättern werden die Menschen über die Ansteckungsrisiken informiert.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO plant unterdessen ein globales Notfallgremium im Kamof gegen eine mögliche Pandemie beim Menschen. Diese sogenannte “Task Force” soll an die 20 Nationen und Regionen umfassen und der WHO als Beratergremium dienen.