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Türkei fürchtet Einbussen im Tourismus durch Vogelgrippe

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Türkei fürchtet Einbussen im Tourismus durch Vogelgrippe

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Angesichts der Vogelgrippe-Epidemie in der Türkei wächst die Angst der Urlauber vor einer Ansteckung. Die Regierungen von Rußland und Großbritannien rieten bereits von Reisen in die Türkei ab. Die türkische Tourismusindustrie befürchtet nun Einbussen. Noch zeigen sich jedoch viele Besucher unbesorgt:

Die Leute würden schliesslich immer noch Geflügel essen, erklärt eine Frau. Ein weiterer Tourist glaubt nicht, dass ein grosses Risiko bestehe, solange man nicht in unmittelbaren Kontakt mit dem Geflügel komme. Andere wurden von ihrer Familie gewarnt, besser nichts zu essen und zu berühren. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in der Türkei 15 Vogelgrippefälle beim Menschen nachgewiesen. Die Tierseuche ist mittlerweile in mehr als 20 der 81 Provinzen aufgetreten. Während die Welternährungsorganisation die Vogelgrippe als ernsthafte Gefahr einschätzte, könnten Urlauber der Weltgesundheitsorganisation zufolge weiterhin problemlos in die Türkei reisen. Die EU stellte für einen Langzeittest von Wildvögeln auf das Virus weitere zwei Millionen Euro bereit. Bei einer internationalen Geberkonferenz kommende Woche in Peking sollen 1,1 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Vogelgrippe zur Verfügung gestellt werden.