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Vogelgrippe greift in der Türkei um sich - EU fühlt sich gegen Seuche gewappnet

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Vogelgrippe greift in der Türkei um sich - EU fühlt sich gegen Seuche gewappnet

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Die Europäische Union ist für die Vogelgrippe gerüstet. Nach Auffassung der Europäischen Landwirtschaftskomissarin sind alle Mitgliedsstaaten ausreichend vorbereitet und haben Aktionspläne.

Das Virus breitet sich inzwischen in der Türkei weiter aus. 30 von 81 Provinzen sind mittlerweile betroffen, darunter auch Touristenzentren an der Ägäis-Küste. Bislang wurden 18 Menschen in der Türkei mit dem Virus infiziert, drei Kinder starben an der Krankheit. Die Geschwister stammen aus der osttürkischen Kleinstadt Dogubeyazit an der Grenze zu Iran. Auch aus Rumänien wurde inzwischen ein möglicher Fall von Vogelgrippe beim Menschen gemeldet. In Georgien, das an die Türkei grenzt, hat die Regierung eine Aufklärungskampagne der Bevölkerung begonnen. Mit Flugblättern werden die Menschen über die Ansteckungsrisiken informiert. Die türkischen Behörden zeigten sich zuversichtlich, den Ausbruch der Vogelgrippe in Kürze im Griff zu haben. Um die Massentötung von Geflügel zu unterstützen, gab auch der ehemalige Staatspräsident Suleyman Demirel seine zwölf Hühner ab. Er hielt die Tiere bislang im Garten seines Hauses in Ankara. Russland will im Kampf gegen die Ausbreitung der Krankheit Millionen Vögel impfen. Amerikanische Forscher stellten genetische Veränderungen bei dem Virus fest. Sie könnten es dem Virus erleichtern, womöglich direkt von Mensch zu Mensch überzuspringen.