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Erster Verdachtsfall auf Vogelgrippe in Belgien

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Erster Verdachtsfall auf Vogelgrippe in Belgien

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In Belgien ist erstmals ein Patient mit Verdacht auf Vogelgrippe in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Agenturberichten zufolge handelt es sich um jemanden aus Brüssel, der am vergangenen Donnerstag von einer Türkei-Reise zurückgekehrt war. Die Person werde in einem Brüsseler Krankenhaus untersucht. Sie soll sich in der Türkei in dem Gebiet aufgehalten haben, in dem der für den Menschen gefährliche H5N1-Virus nachgewiesen worden sei. Bei Dogubayazit an der Grenze zum Iran waren Anfang des Monats drei Geschwister an der Vogelgrippe gestorben. Seitdem weitet das Virus sich aus. Inzwischen wurden auch in anderen Provinzen insgesamt 18 Krankheitsfälle gemeldet. In Sivas wurde eine Frau aus dem Krankenhaus entlassen, die gegen das H5N1-Virus erfolgreich behandelt worden war. Mitarbeiter des türkischen Landwirtschaftsministeriums schlachten unterdessen in den betroffenen Provinzen weiteres Geflügel, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern. In den vergangenen zwei Wochen wurden bereits mehr als 450.000 Tiere geötet.