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Falscher Vogelgrippe-Alarm in Belgien

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Falscher Vogelgrippe-Alarm in Belgien

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Der Verdacht auf einen Vogelgrippe-Fall in Belgien hat sich nicht bestätigt. Der Mann, ein russischer Journalist, sei negativ auf das H5N1-Virus getestet worden, sagte Belgiens Gesundheitsminister Rudy Demotte. Der Mann war am Freitag in die Universitätsklinik Saint-Pierre in Brüssel eingewiesen worden.

Er hatte in der Türkei in einem Gebiet eine Reportage gemacht, in dem das Virus nachgewiesen worden war. In der Türkei waren in Dogubayazit an der Grenze zum Iran Anfang des Monats drei Geschwister an der Vogelgrippe gestorben. Russische Wissenschaftler wollen einen Impfstoff entwickelt haben, der im April in Produktion gehen könnte. Forscher des Instituts für Veterinär-Medizin in St. Petersburg teiltenmit, dass sie in einer Serie von Experimenten Tiere mit dem Wirkstoff geimpft hätten. Nach mehreren Wochen hätte diese eine “starke Immunität” gegen die Vogelgrippe entwickelt. In der Türkei wurde die Schlachtung von Geflügel fortgesetzt.

In den vergangenen zwei Wochen wurden mehr als 450.000 Tiere getötet. Bislang sind in der Türkei 18 Erkrankungen von Menschen gemeldet. In Sivas wurde eine Frau aus dem Krankenhaus entlassen, die gegen das H5N1-Virus erfolgreich behandelt worden war. Die türkischen Behörden begonnen eine umfangreiche Aufklärungskampagne, um gegen die Vogelgrippe vorzugehen.