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Teheran: Ahmadinedschad will keine Nuklearwaffen entwickeln

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Teheran: Ahmadinedschad will keine Nuklearwaffen entwickeln

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Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat trotz internationaler Proteste erneut sein Vorhaben bekräftigt, das umstrittenes Nuklearprogramm seines Landes fortzusetzen. Er zeigte sich jedoch bereit, das Thema Urananreicherung weiter zu verhandeln, hieß es in Teheran.

Unterdessen hat auch US-Präsident George W. Bush nach einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt, dass der Atomstreit mit dem Iran diplomatisch gelöst werden müsse. Iranische Nuklearwaffen wären aber eine “gravierende Gefahr für die Sicherheit in der Welt”, betonte der US-Präsident in Washington.

Der Iran plant nach dem Bruch der Siegel an dem Atomzentrum Natans nach Teheraner Angaben keine Urananreicherung zur Herstellung kommerziellen Uranbrennstoffs. Vorgesehen seien lediglich Experimente zu Forschungszwecken mit kleinen Mengen, sagte der iranische Botschafter bei der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO.

Deutschland, Großbritannien und Frankreich haben inzwischen eine Dringlichkeitssitzung der IAEO gefordert, um den Konflikt an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu überweisen. Dieser könnte dann Sanktionen gegen den Iran verhängen, der im Verdacht steht, unter dem Deckmantel einer friedlichen Nutzung Atomwaffen zu entwickeln.