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Halonen muss bei Pralsentschaftswahl in Finnland in die zweite Runde

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Halonen muss bei Pralsentschaftswahl in Finnland in die zweite Runde

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Finnlands Staatspräsidentin Tarja Halonen hat die erste Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag klar gewonnen. Die für eine direkte Wiederwahl erforderliche absolute Mehrheit vefehlte die 62-Jährige Sozialdemokratin jedoch. Damit wird es am 29. Januar eine Stichwahl zwischen Halonen und dem konservativen Kandidaten Sauli Niinistö geben. Halonen sagte in einer ersten Reaktion, dass die Finnen ja eher bescheiden seien als arrogant. Wenn sie richtig zähle, komme sie auf so viele Stimmen wie ihre Herausforderer Vanhanen und Niinistö zusammen, das sei kein schlechtes Ergebnis. Seien dasParlamentswahlen gewesen, hätten sie für die Sozialdemokraten einen großen Sieg bedeutet. Zweiter bei der ersten Runde wurde Sauli Niinistö. Er betonte noch einmal die Bedeutung eines Nato-Beitritts für Finnland. Das habe selbstverständlich auch etwas mit Finnlands Beziehungen zu Russland zu tun. Die drittmeisten Stimmen erhielt der liberale Regierungschef Matti Vanhanen. Er bedauerte das Ergebnis zwar, nahm es aber leicht. Er werde als Ministerpräsident weitermachen, das sei eine Präsidentschaftswahl gewesen und morgen werde er in sein Büro und auf die Parlamentswahlen warten. Im Einzelnen erhielten nach dem vorläufigen Endergebnis Halonen 46,3 Prozent, Niinistö lag bei 24 Prozent und Ministerpräsident Vanhanen kam auf 18,6 Prozent der Stimmen. Wahlberechtigt waren 4,3 Millionen Finnen. Mit 74 Prozent lag die Wahlbeteiligung knapp unter der von vor sechs Jahren, als sich 78 Prozent an die Urnen begaben.