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Iran bleibt im Streit um Atomprogramm unnachgiebig

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Iran bleibt im Streit um Atomprogramm unnachgiebig

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Der iranische Außenminister Manoucher Mottaki drohte indirekt mit einer Erhöhung der Ölpreise, sollte der Westen den Weltsicherheitsrat einschalten. Gleichzeitig forderte Mottaki die Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren – denn, so sagte er, Drohungen seien keine gute Wahl in der Diplomatie. Angesichts der Aussicht, sich vor dem Weltsicherheitsrat verantworten zu müssen, hatte das iranische Parlament bereits angekündigt, sich in diesem Fall nicht länger der Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien zu unterstellen. Präsident Ahmadinedschad warnte vor – so wörtlich: einer Gefährdung des Weltfriedens.

Teheran besteht auf dem Recht zur friedlichen Nutzung der Kernenergie.Diplomaten der EU-Troika wollen am Montag in London mit Unterhändlern aus den USA, China und Rußland zusammentreffen. Bei den Gesprächen geht es vorrangig um die Frage, ob der Weltsicherheitsrat eingeschaltet werden soll.