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Merkel und Putin betonen Einigkeit im Streit um iranisches Nuklearprogramm


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Merkel und Putin betonen Einigkeit im Streit um iranisches Nuklearprogramm

Bei ihrem Treffen in Moskau haben die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin eine enge Abstimmung im Hinblick auf den Streit um das iranische Atomprogramm vereinbart. Putin wies darauf hin, dass das iranische Außenministerium den Vorschlag, in Russland Uran anreichern zu lassen, nicht endgültig abgelehnt habe. Russland und die Bundesrepublik Deutschland sowie ihre europäischen Partner und die USA hätten ähnliche Positionen in der Iran-Frage. Wenn es um das iranische Nuklearprogramm gehe, müsse man äußerst vorsichtig sein. Putin warnte vor allen Schritten, die unabsehbare Folgen mit sich brächten. Merkel und Putin wiesen darauf hin, dass sie auch nach dem Regierungwechsel in Berlin die Kontinuität ihrer Beziehungen gewährleisten wollten. Nach dem Gasstreit mit der Ukraine verteidigten beide den Bau der Ostsee-Pipeline für direkte Gaslieferungen von Russland nach Deutschland. Merkel sagte, sie sei dankbar dafür, die Pipeline richte sich gegen niemanden. Sie sei ein strategisches Projekt mit enormer Bedeutung für Europa und besonders für Deutschland. Merkel forderte Russland auf, die Arbeitsbedinungen für Menschenrechtsorganistionen und zivile Gruppen nicht einzuschränken. Die EU werde sich dafür einsetzen, die Krisenregion im Nordkaukasus zu fördern.

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