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Geberkonferenz für Bekämpfung der Vogelseuche in Peking

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Geberkonferenz für Bekämpfung der Vogelseuche in Peking

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Die internationale Gemeinschaft fürchtet eine Ausbreitung der Vogelgrippe. Auf einer Geberkonferenz in Peking haben unter anderen die Weltbank und die Europäische Union mehrere hundert Millionen Euro für die Bekämpfung der Seuche zugesagt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind mehr als eine Milliarde Euro notwendig. Doch diese Summe kam am ersten Tag der Konferenz noch nicht zusammen. Die Europäische Union stelle insgesamt einhundert Millionen Euro zur Verfügung, sagte Gesundheits-Kommissar Markos Kyprianou in Peking. Die Weltbank stellte 500 Millionen Euro bereit. Die Vogelgrippe hat sich von Asien über den Nahen Osten bis in den europäischen Teil der Türkei ausgebreitet. Nachgewiesen wurde die Seuche in 13 von insgesamt 81 Regionen. Bei Massentötungen sind bisher etwa eine Million Hühner sowie anderes Geflügel vernichtet worden. Ministerpräsident Tayyip Recep Erdogan warnte vor Panik. Von dem Konsum industriell hergestellten Geflügels und seiner Produkte gehe keine Gefahr aus. Es ist vor allem die Landbevölkerung, die unter der Seuche leidet, denn das Geflügel dient in vielen Fällen der Selbstversorgung. In den ländlichen Regionen ist auch die Gefahr einer Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen viel höher. Vier Kinder sind bisher an den Folgen einer solchen Infektion gestorben.