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Angesichts der extremen Kältewelle im europäischen Teil Rußlands wächst der

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Angesichts der extremen Kältewelle im europäischen Teil Rußlands wächst der

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Druck auf die staatliche Energieindustrie. Nach den Worten des Vorstandschefs des Stromriesen RAO UES Anatoli Tschubais wurde die Gasversorgung an europäische Kunden deutlich gekürzt, um der erhöhten heimischen Nachfrage gerecht zu werden. Unterdessen suchen Rettungsmannschaften in einem Fluß unweit von Nischny-Nowgorod noch immer nach sechs Personen, die am Dienstag abend ums Leben gekommen waren. Sie waren Passagiere in einem Minibus, der auf der zu dünnen Eisdecke eingebrochen und versunken war. Dies waren nicht die einzigen Opfer des harten Frosts: allein in Wolgograd starben zehn Menschen an Unterkühlung, bei den meisten handelte es sich um Obdachlose. In Moskau kamen zwei Personen ums Leben. Nach Auskunft von Meteorologen sollen die Temperaturen zum Wochenende hin auf minus 20 Grad steigen. Für die folgende Woche werden dann neue Kälterekorde erwartet.