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Tote bei Unruhen in der Elfenbeinküste

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Tote bei Unruhen in der Elfenbeinküste

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Die seit Tagen andauernden Unruhen im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste sind eskaliert. Bei Zusammenstössen zwischen UN-Blauhelmsoldaten und Demonstranten starben mindestens vier Menschen. Vor der französischen Botschaft forderten die Anhänger von Staatschef Laurent Gbagbo die Vereinten Nationen und speziell die ehemalige Kolonialmacht Frankreich auf, sich nicht einzumischen.

Die UN-Soldaten, die im westlichen Teil des Landes stationiert waren, sind unterdessen aus Sicherheitsgründen evakuiert worden. Nur der südliche Teil des Staatsgebiets steht unter der Kontrolle der Regierung, der Rest wird von Rebellen beherrscht. UN-Generalsekretär Kofi Annan appellierte an Staatschef Gbagbo, die Übergriffe seiner Anhänger zu stoppen. Um die Lage zu entspannen und den Freidensplan voranzutreiben, sind UN-Truppen und französische Soldaten im Land.