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Zusagen in Milliardenhöhe bei Internationaler Geberkonferenz gegen Vogelgrippe

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Zusagen in Milliardenhöhe bei Internationaler Geberkonferenz gegen Vogelgrippe

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Mit Finanzzusagen geht heute in Peking die internationale Geberkonferenz im Kampf gegen die Vogelgrippe zuende. Die Vereinten Nationen wollen 1,1 Milliardenn Euro zusammenbringen. Mit dem Fonds sollen Maßnahmen gegen die Tierseuche besser koordiniert werden, dies gilt besonders für Entwicklungsländer. UN-Generalsekretär Kofi Annan rief per Videobotschaft zu schnellem und entschlossenem Handeln auf: “Es darf keine Zeit verschwendet werden, lassen Sie uns sicherstellen, dass wir vorbereitet sind”, so Annan. Die Tagung wurde gemeinsam von Chinas Regierung, der Europäischen Union und der Weltbank organisiert. Paul Wolfowitz, Präsident der Weltbank, sagte ebenfalls in einer Videobotschaft, die internationale Staatengemeinschaft müsse den Maßnahmenkatalog sofort unterstützen, Warten triebe die Kosten nur unnötig in die Höhe. In der Türkei kämpfen die Ärzte in der osttürkischen Stadt Van um das Leben eines fünfjährigen Jungen, der mit dem für den Menschen gefährlichen Typus H5N1 der Vogelgrippe infiziert ist. Vor dem Krankenhaus, in dem der Junge behandelt wird, hatten sich am Dienstag viele Menschen zu einem Grillabend eingefunden. Sie wollten zeigen, dass Hühnerfleisch und Eier keine Gefahr darstellen, wenn sie entsprechend gegart sind.