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Weitere Todesopfer bei Kältewelle in Russland

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Weitere Todesopfer bei Kältewelle in Russland

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In Russland hat die seit Tagen andauernde extreme Kälte weitere Todesopfer gefordert. In den vergangenen 24 Stunden starben mindestens 13 Menschen an Unterkühlung, berichteten Agenturen. Etwa zwei Dutzend Menschen seien von der Straße in Krankenhäuser gebracht worden. Im Tagesverlauf stieg die Temperatur von 30 Grand Frost auf 25 Grad minus. Der Extremfrost soll bis zum Wochenende andauern. Die Behörden trafen umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen, um die Obdachlosen in Moskau vor dem Erfrierungstod zu schützen. Polizisten wurden angewiesen, die Menschen nicht wie üblich aus den U-Bahnstationen zu vertreiben. Wetterexperten berichteten, der Extremfrost habe bereits einen Kälterekord in Moskau gebrochen. Noch nie war es in einem Januar an drei Tagen hintereinander minus 25 Grad oder kälter. Den kältesten Tag erlebte die russische Hauptstadt am 17. Januar 1940 mit knapp minus 42 Grad.