Eilmeldung

Eilmeldung

Weiter Kälte in georgischen Wohnungen

Sie lesen gerade:

Weiter Kälte in georgischen Wohnungen

Schriftgrösse Aa Aa

Nach den Anschlägen auf die Gas-und Stromverbindungen in Nordossetien will Russland seine Gaslieferungen an Georgien am Sonntag wieder aufnehmen. Bis das Gas allerdings in den Haushalten beispielsweise der Hauptstadt Tiflis ankommt, wird noch einmal einige Zeit vergehen. Viele Menschen decken sich daher mit Kerosin für Heizgeräte ein.

Ein Großteil der Georgier hat seit fast einer Woche kein Gas und seit zwei Tagen keinen Strom mehr. Der georgische Präsident Michael Saakaschwili machte die russische Regierung für die Anschläge verantwortlich. Er glaubt, Georgien solle so für seine pro-westliche Politik bestraft werden.

Er wolle in dem Moment, in dem fast das ganze Land im Dunkeln und in kalten Wohnungen sitze, betonen, dass das georgische Volk schon Schlimmeres durchgemacht habe und sich nicht in die Knie zwingen lasse, sagte er. Die Reparationsarbeiten an den beschädigten Pipelines wurden auf russischer Seite mehrfach unterbrochen, teils wegen schlechten Wetters, teils, weil neue Schäden gefunden wurden.