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Winter hält Europa fest im Griff

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Winter hält Europa fest im Griff

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In vielen Teilen Europas haben Schnee und Eis für chaotische Verkehrszustände gesorgt, zum Beispiel im Norden Italiens. Die Flughäfen von Mailand wurden gesperrt. Besonders betroffen waren die Lombardei, Piemont und die ligurische Küste. Die Schweiz meldete einen Rekord. Seit 21 Jahren schneite es im Tessin nicht mehr so heftig, wie in dieser Woche. Autos blieben auf der wichtigen Nord-Süd-Achse stecken, Schneeketten waren Pflicht.

Der Bahnverkehr musste zeitweise unterbrochen werden. Mehrere Schulen blieben zu. Keine anderen Bilder aus dem Südwesten Frankreichs: Autobahnen wurden für den Schwerverkehr gesperrt, die Fahrzeuge stauten sich auf mehreren Kilometern. Einige Lastwagenfahrer hatten dafür kein Verständnis. “Wir sind dermaßen vorsichtig geworden, das ist schon dumm! Früher haben wir nie angehalten – das ist erst seit ein paar Jahren so”, sagte einer.

Auf der A 9 standen am Freitagvormittag bereits 350 Laster. Und auch auf der anderen Seite der Grenze, im Norden Spaniens, standen die LKW und auch hier hieß es für die Fahrer: warten, warten, warten. Die Meteorologen sagten für Spanien weiter Kälte und Schneefälle bis auf 400 Meter voraus. Erst am Montag soll es wieder wärmer werden.