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Winterchaos in Europa zwischen Moskau und Mailand

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Winterchaos in Europa zwischen Moskau und Mailand

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Schnee und Kälte haben einige Teile Europas weiterhin fest im Griff. So musste der Flughafen von Mailand bis heute morgen wegen starker Schneefälle geschlossen werden. Auch in Bergamo, Genua und Parma konnten keine Flugzeuge starten und landen. Der Strassenverkehr brach zusammen. In der Olympiastadt Turin freute man sich dagegen über die weisse Pracht. Bisher war der Winter zu trocken, doch jetzt finden die Athleten hier optimale Bedingungen.

Während auch der Süden der Schweiz unter dem Schnee stöhnt, forderte das extreme Wetter in anderen Teilen Europas wie Bulgarien, Rumänien und Russland zahlreiche Todesopfer. Opfer der Eiseskälte mit Temperaturen unter minus 30 Grad waren wie immer die Ärmsten der Armen: Obdachlose und Menschen, die sich keine Heizung leisten können. In Südfrankreich haben anhaltend starke Schneefälle für starke Verkehrsbehinderungen geführt. So mussten z.B. im Rhonetal mehrere Autobahnen für LKW gesperrt werden. Die Fahrer mussten am Strassenrand oder auf Parkplätzen ausharren. Etwa 25 Zentimeter Neuschnee hatten auch dazu geführt, dass auf dem Flughafen von Lyon drei Viertel aller Flüge gestrichen werden mussten. Die TGV-Hochgeschwindigkeitszüge mussten wegen der Schneemassen ihre Geschwindigkeit drosseln, was zu erheblichen Verspätungen führte.