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Putin läd zur Pressekonferenz

In Moskau hat heute der russische Präsidenten zu seiner großen jährlichen Pressekonferenz geladen. Sie ist für Wladimir Putin etwa das, was für seinen amerikanischen Kollegen George W. Bush dessen jährliche Rede zur Lage der Nation ist. Putin hat die öffentliche Form gewählt, bei der auch ausländische Journalisten Gelegenheit haben, Fragen zu stellen. Zur russischen Präsidentschaft beim G8-Gipfel in diesem Jahr betonte Putin, kein anderes Land könne in der G8 so überzeugend von den Problemen der Staaten im Übergang reden wie Russland, das sowohl eine rasch wachsende Wirtschaft als auch einen immer noch großen Anteil armer Bevölkerung habe. Und dann gelte es zu bedenken, dass bei der globalen Sicherheit natürlich die größte Nuklearmacht der Welt mitreden sollte.

Zum Atomkonflikt mit dem Iran verwies der russische Präsident, auf das russische Angebot, iranische Brennstäbe in russischen Anlagen aufzubereiten. Das Angebot gelte natürlich auch für andere Länder, die Atomkraftwerke betreiben. Zugang für alle zu friedlicher Nutzung ohne Diskriminierung – in dieses Prinzip schließe Russland auch die iranischen Partner ein. Gefragt wurde u.a. nach dem Gasstreit, nach der russischen Goldproduktion, nach seinem im März bevorstehenden Staatsbesuch in China oder nach Erleichterungen für Menschen, die mit ihren Kleingärten ihren Lebensunterhalt aufbessern.
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