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Bangen um Leben im Irak entführter Deutscher

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Bangen um Leben im Irak entführter Deutscher

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Nach dem Ultimatum der irakischen Entführer der zwei Deutschen wächst die Sorge um das Leben der Geiseln. Der arabische Sender al-Dschasira hatte am Dienstagabend ein zweites Video ausgestrahlt. Darin forderten die Geiselnehmer die Schließung der deutschen Botschaft in Bagdad, den Abzug aller deutschen Unternehmen und die Beendigung der Zusammenarbeit zwischen Berlin und Bagdad. Außenminister Frank-Walter Steinmeier forderte die Entführer erneut auf, die Geiseln freizulassen. Die beiden Ingenieure waren vor knapp einer Woche in Baidschi verschleppt worden. Sie sollten im Auftrag der Firma Cryotec die Aufstellung einer Stickstoffanlage in einer irakischen Raffinerie begleiten. Die deutsche Bundesregierung richtete einen Krisenstab ein, der sich rund um die Uhr um das Leben von Rene Bräunlich und Thomas Nitschke aus Leipzig bemüht. Einzelheiten über das Vorgehen des Stabes wurden nicht bekannt. Das Videoband mit den Geiseln ist auf den 29. Januar datiert, so dass das Ultimatum bereits an diesem Mittwoch ablaufen könnte.