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Dioxin im Futter: Mehr als 600 Agrarbetriebe gesperrt - EU-Kommission: Keine Gefahr für Verbraucher

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Dioxin im Futter: Mehr als 600 Agrarbetriebe gesperrt - EU-Kommission: Keine Gefahr für Verbraucher

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Wegen Dioxin-Spuren in Futtermitteln sind in Belgien, den Niederlanden und Deutschland mehr als 600 Schweine- und Hühner-Zuchtbetriebe vorübergehend gesperrt worden. Sie dürfen vorerst keine Tiere auf den Markt bringen.

Nach Angaben der Europäischen Kommission sind in Belgien 396, in den Niederlanden 215 und in Deutschland sechs Agrarbetriebe betroffen. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass kontaminiertes Fleisch verkauft worden sei. Ursache für die Dioxinbelastung ist belgisches Schweinefett. Es war in den Niederlanden in einer Futtermittelfabrik weiterverarbeitet worden. In Deutschland dürfen tierische Fette grundsätzlich nicht an Nutztiere verfüttert werden. Landwirte bei denen Tiermehl gefunden wird müssen mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen.