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Streit mit dem Iran nimmt an Schärfe zu

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Streit mit dem Iran nimmt an Schärfe zu

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Im Atomstreit mit dem Iran werden die Fronten immer härter. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad bekräftigte, man werde sich trotz des internationalen Drucks von der friedlichen Nutzung der Atomenergie nicht abbringen lassen. Daran jedoch, dass diese friedlichen Zwecken dienen soll, hat die internationale Gemeinschaft Zweifel. Selbst wenn der Ton inzwischen harscher geworden ist setzen beiden Seiten immer noch auf Verhandlungen. Der iranische Chefunterhändler Ali Laridschani sagte, mit konstruktiven Verhandlungen könnte das Problem gelöst werden. Anderfalls werde sein Land die Produktion angereicherten Urans in eigener Verantwortung aufnehmen. Russische und chinesische Diplomaten versuchen zur Zeit in Teheran, das Regime zum Einlenken zu bewegen. Wie der Außen- und Sicherheitsbeauftragte der EU, Javier Solana, erläuterte, legten Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens der Internationalen Atomenergie-Organisation eine Resolution vor, in der die Verstöße des Iran kritisiert werden. Der Gouverneursrat der IAEO kommt an diesem Donnerstag in Wien zusammen.