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Ahmadinedschad besteht auf Nuklearprogramm


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Ahmadinedschad besteht auf Nuklearprogramm

Vor 27 Jahren kehrte Ayatollah Khomeini aus dem Pariser Exil in den Iran zurück – Präsident Mahmud Ahmadinedschad nahm das zum Anlass, an die die Unabhängigkeit seines Landes zu erinnern und zu bekräftigen, dass der Iran ausschließlich selbst über sein Nuklearprogramm entscheiden werde. Nach Auffassung der Internationalen Atomenergie-Organisation hat er das längst getan. Zumindest in der Atomanlage bei Natans liefen die Vorbereitungen für die Anreicherung von Uran auf Hochtouren, heißt es in Wien. Ahmadinedschad weiß, dass eine Eskalation des Atomstreits die Lage im gesamten Nahen Osten weiter destabilisieren würde – vor allem für die britischen und amerikanische Soldaten im Irak und in Afghanistan. Wohl auch deshalb hält der Konservative sich mit Provokationen nicht zurück. Teheran droht nun, zunächst die Überwachungskameras der IAEO in den iranischen Atomanlagen abzubauen. Und dann, das ist klar, wäre eine Kontrolle des iranischen Atomprogramms ohne Anwendung von Gewalt wohl kaum mehr möglich.

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