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Italienische Polizei zerschlägt einen Menschenhändlerring

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Italienische Polizei zerschlägt einen Menschenhändlerring

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Mindestens 30 mutmaßliche Mitglieder eines Menschenhändlerrings sind in Italien festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, nordafrikanische Flüchtlinge nach Italien geschleust zu haben. Beim Menschenschmuggel blieb es jedoch nicht, sagte Generalstaatsanwalt Peitro Grasso. So hätten die Menschenhändler einige Flüchtlinge auch sexuell missbraucht und zwei Afrikaner getötet.

Die Polizei schlug in einer landesweiten Aktion unter anderem in Mailand und Florenz zu. Die meisten mutmaßlichen Menschenhändler wurden im süditaleinischen Croton festgenommen. Regelmäßig versuchen zehntausende Menschen, von Afrika über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Dabei geraten die Flüchtlingssschiffe nicht selten in Seenot. Zuletzt waren Anfang Januar rund 300 Migranten auf der italienischen Insel Lampedusa gelandet.