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Schiksal deutscher Irakgeiseln weiter ungewiss

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Schiksal deutscher Irakgeiseln weiter ungewiss

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Das Schicksal der beiden im Irak verschleppten Deutschen ist auch nach dem vermeindlichen Ablauf eines Ultimatums weiter ungewiss. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier appellierte an die Kidnapper, die zwei Männer aus Sachsen unversehrt freizulassen.

Steinmeier erklärte, es sei noch immer nicht gelungen, direkten Kontakt mit den Entführern aufzunehmen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin betonte erneut, dass der Krisenstab rund um die Uhr im Einsatz sei. Unterdessen wachsen in Deutschland die Spekulationen, wann das 72-Stunden-Ultimatium der Extremisten begonnen und abgelaufen sein könnte. Die Entführer forderten unter anderem einen Abzug aller deutschen Unternehmen aus dem Irak. Die beiden Deutschen waren am 24. Januar in der Stadt Baidschi, rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad, verschleppt worden. Die Ingenieure sollten in einer Raffenerie der Stadt eine Anlage übergeben.