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Teheran will im Atomstreit weiter mit Moskau verhandeln

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Teheran will im Atomstreit weiter mit Moskau verhandeln

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Im Streit um sein Atomprogramm bleibt der Iran auf Konfrontationskurs. Präsident Machmud Ahmadinedschad kündigte an, keine unangemeldeten Kontrollen der internationalen Atomenergiebehörde in iranischen Nuklearanlagen mehr zu erlauben. Auch werde der Iran in den nächsten Tagen die Urananreicherung im vollen Umfang wieder aufnehmen.

Allerdings will das Land weiter mit Russland über einen Kompromiss im Atomstreit verhandeln. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Hamid Resa Asefi gab heute bekannt, dass die Verhandlungen an die neue Situation angepasst werden sollen – im Hinblick auf die Entscheidung der IAEO, den Fall Iran an den UN-Sicherheitsrat weiterzuleiten. Zuvor hatte die Regierung in Teheran angekündigt, ALLE Gespräche abzubrechen, sollte das Gremium der Vereinten Nationen eingeschaltet wird. Nun hat die Regierung in Teheran bis Anfang März Zeit, die Forderungen der IAEO zu erfüllen. Sollte das nicht passieren, kann der Weltsicherheitsrat Sanktionen verhängen.