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Proteste gegen Mohammed-Karikaturen in zahlreichen islamischen Staaten

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Proteste gegen Mohammed-Karikaturen in zahlreichen islamischen Staaten

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Bei Protesten gegen die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen sind bisher mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In Afghanistan starben drei Demonstranten und im Libanon einer. Aufgebrachte Muslime protestierten auch im Iran, in Ägypten, Indonesien, in Indien, auf den Philippinen sowie in anderen Staaten. Die dänische Botschaft in Kabul müsse geschlossen werden, so ein afghanischer Demonstrant. Der Koran sowie der Phrophet Mohammed seien in den Schmutz gezogen worden.

Die Regierung in Teheran brach alle Handelsbeziehungen mit Dänemark ab. Demonstranten versuchten, die österreichische Botschaft in Brand zu setzen, das Feuer konnte jedoch rasch eglöscht werden. Österreich hat zur Zeit die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union inne. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde als Zionistin verunglimpft. In Indonesien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt. Die österreichische Ratspräsidentschaft forderte inzwischen mehrere islamische Staaten auf, europäische Bürger und Vertretungen vor Übergriffen zu schützen.