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US-Präsident Bush will Militär mehr Geld geben.

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US-Präsident Bush will Militär mehr Geld geben.

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Ein dicker Wälzer ist der US-Haushaltsentwurf für das am 1. Oktober beginnende Fiskaljahr 2007. Überraschungen brachte der Finanzplan für das kommende Jahr nicht, denn US-Präsident George W. Bush blieb seiner Linie treu: die Ausgaben für Verteidigung und Nationale Sicherheit wurden erneut erhöht, dafür wurden rund 140 Regierungsprogramme geopfert.

Zufrieden zeigte sich Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Der Präsident habe die Priorität auf den Heimatschutz gelegt, um die Bürger der USA besser schützen zu können, so Rumsfeld. Im einzelnen soll der Verteidigunsgetat im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 % auf rund 439 Milliarden Dollar steigen. Für den Heimatschutz plant Bush Mehrausgaben von 3,3 %. Mit weniger Geld auskommen müsste laut den Plänen künftig Bildungsministerin Magaret Spellings. Auch im Gesundheitssektor wurde der Rotstift angesetzt. Insgesamt soll das Haushaltsvolumen rund 2,77 Billionen Dollar betragen. Um die wachsenden Kosten für die Verteidigung, vor allem für die im Irak stationierten Truppen, und das wachsende Defizit in den Griff zu bekommen, plant die US-Regierung weitere 36 Milliarden Dollar in den kommenden fünf Jahren einzusparen.