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Niederlage für nepalesischen König

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Niederlage für nepalesischen König

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Bei der Kommunalwahl in Nepal war die Beteiligung mit schätzungsweise 20 Prozent sehr niedrig: eine deutliche Niederlage für König Gyanendra, der den Urnengang als ersten Schritt zur Demokratisierung bezeichnete. Sowohl die maoistischen Rebellen als auch ein Bündnis von sieben Oppositionsparteien hatten zum Boykott aufgerufen. Die Maoisten hatten im Vorfeld mit Gewalt gedroht. Im Westen des Landes erschossen Sicherheitskräfte einen Mann, der offenbar in einem Wahlbüro eine Bombe legen wollte. Ein Generalstreik den die Maoisten zur Behinderung der Wahl angeordnet hatten, wurde wieder beendet. König Gyanendra hatte das Parlament vor einem Jahr entlassen und sich selbst zum alleinigen Machthaber erklärt. Nur so könne er rigoros gegen die Rebellen vorgehen, die für ein kommunistisches Regime in Nepal kämpfen.