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Annan kritisiert Mohammed-Veröffentlichungen

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Annan kritisiert Mohammed-Veröffentlichungen

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UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die dänischen Mohammed-Karikaturen als beleidigend und provozierend bezeichnet:

Pressefreiheit bestehe nicht darin, andere zu verletzen und Öl ins Feuer zu gießen. Vielmehr müssten damit Verantwortungsgefühl und Urteilsvermögen einhergehen. Er könne nicht begreifen, warum eine Zeitung diese Zeichnungen veröffentlicht. Der Karikaturenkonflikt war auch Thema einer Diskussionsrunde in Paris, organisiert von Reporter ohne Grenzen. Arabische und europäische Politiker und Intellektuelle berieten darüber, wie die angespannte Situation entschärft werden kann und riefen zur Mäßigung auf. Die islamischen Proteste wurde zwar auch gestern fortgesetzt, verliefen aber im Vergleich zu den vorigen Tagen weitgehend friedlich. Dagegen versammelten sich in Portugal einige Dutzend Menschen vor der dänischen Botschaft, um für die Pressefreiheit zu demonstrieren. Sie unterschrieben einen Brief, der die Veröffentlichung der umstrittenen Mohammed-Karikaturen befürwortet.