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Befürchtung wird wahr: Vogelgrippe erreicht EU

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Befürchtung wird wahr: Vogelgrippe erreicht EU

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Die Vogelgrippe ist in der Europäischen Union angekommen. Wie die italienische Regierung bestätigte, ist das Virus bei toten Schwänen nachgewiesen worden. Der Gesundheitsminister, Francesco Storace, sagte in Rom, es handele sich um die Variante H5N1, die auch für den Menschen gefährlich ist.

Betroffen seien die südlichen Regionen Italiens: Apulien, Kalabrien und Sizilien. Auch Griechenland bestätigte, dass bei Vögeln in der Nähe der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki die Vogelgrippe nachgewiesen wurde. Das stellte ein Labor in Grossbritannien fest. Nach Informationen der EU-Kommission wurde der Erreger auch in Bulgarien festgestellt. Auch hier handelte es sich um wilde Schwäne. Sie waren nahe der rumänischen Grenze verendet. Gleichzeitig ist in Rumänien ein neuer Vogelgrippe-Herd im Donaudelta entdeckt worden. Die Weltgesundheitsorganisation hatte vor der rasanten weltweiten Ausbreitung gewarnt. Nachdem in dieser Woche das Virus erstmals in Afrika gefunden wurde, war befürchtet worden, dass es sich im Frühjahr mit den Zugvögeln, die dann nach Europa zurückkehren, auch dort ausbreiten könnte. Das ist nun wesentlich früher geschehen. Auch in China und Indonesien sind neue Tote gemeldet worden. Ein infizierter Patient in der indonesischen Hauptstadt befindet sich noch in einem kritischen Zustand.