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Widerstand gegen Freizügigkeit in EU

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Widerstand gegen Freizügigkeit in EU

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Mehrere zehntausend Menschen haben in Berlin und Straßburg gegen die geplante Dienstleistungsrichtlinie der EU demonstriert. Die umstrittene Richtlinie, über die das Europaparlament in den nächsten Tagen in erster Lesung abstimmt, soll dafür sorgen, daß europäische Dienstleister ihre Arbeit künftig in allen EU-Staaten anbieten können. Für Widerstand sorgt vor allem das so genannte Herkunftslandprinzip, wonach Dienstleister im EU-Ausland lediglich den Lohn-, Sozial- und Umweltstandards ihres jeweiligen Heimatlandes unterworfen wären. In Berlin mischten sich auch prominente Politiker wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse und der Grünen- Vorsitzende Reinhard Bütikofer unter die Demonstranten. Die beiden größten Fraktionen des Europaparlaments haben sich vor wenigen Tagen verständigt, das Herkunftsland-Prinzip zu streichen.