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Vogelgrippe erreicht die ersten EU-Staaten

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Vogelgrippe erreicht die ersten EU-Staaten

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Die Vogelgrippe hat jetzt die Europäische Union erreicht. Das für Menschen gefährliche Virus H5N1 wurde bei toten Wildschwänen in Italien, Griechenland und Bulgarien nachgewiesen. Die EU berief für Donnerstag Tiermediziner zu einem Krisentreffen ein. Sie sollen beraten, wie die Menschen vor dem Virus geschützt werden können.

Fachleute befürchten, dass der Erreger mutiert und sich Menschen dann untereinander anstecken. Die Folge wäre eine Pandemie. Das Virus hat sich bisher durch Zugvögel verbreitet, nun bis nach Süditalien. Die Schwäne waren wahrscheinlich auf dem Rückweg aus Russland. In den betroffenen Ländern bleibt die Stimmung gelassen: Er sei kein ängstlicher Mensch, sagt dieser Mann in Athen. Die nötigen Maßnahmen seien getroffen, nun müsse man abwarten. Dieser Römer genießt den Tag beim Vögelfüttern: Er fühle sich in Italien sicher, die Vogelgrippe sei vor allem in Asien und der Türkei, aber nicht hier. Dagegen sind manche, wie hier im sizilianischen Palermo, skeptisch: Im Moment soll es keine Gefahr geben, sagt dieser Mann, aber wir müssen aufpassen. Und das gilt für alle: Nur so lässt sich die Vogelgrippe möglicherweise eindämmen.