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EU-Länder im Kampf gegen die Vogelgrippe

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EU-Länder im Kampf gegen die Vogelgrippe

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Nach der Ausbreitung der Vogelgrippe in die ersten Länder der EU soll der Erreger jetzt eingedämmt werden. In den betroffenen Gebieten Italiens werden Vogelbestände untersucht. Im Umkreis von drei Kilometern um die Seuchenherde muss Geflügel zunächst in den Ställen bleiben, Tiertransporte sind verboten.

Grund zur Panik sieht die Regierung aber nicht, genauso wie dieser Tierarzt. Als erstes müsse man verhindern, dass das Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügel überspringe. 110 Tierärzte würden daran arbeiten. Man bleibe ruhig und garantiere, dass es kein Problem für Menschen gebe.

In Sizilien, einem der betroffenen Gebiete in Süditalien, machen sich viele Menschen aber trotzdem Sorgen, so wie dieser Mann: Denn wer könne ihm versprechen, so meint er, dass sein Geflügel keinen Kontakt mit den Wildvögeln gehabt habe? Inzwischen meldet auch Slowenien einen Verdachtsfall, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Österreich, zur Südsteiermark. Ob es sich um H5N1 handelt, wird noch untersucht. In Griechenland wird die Bevölkerung auf Krisenversammlungen darüber informiert, was man unternehmen könne. Ein Gesundheitsbeamter warnt hier: Tote Vögel dürften nicht angefasst werden. Man solle sie abdecken und die Behörden verständigen. Auch Griechenland hat Schutzzonen eingerichtet und Tiertransporte verboten. In Brüssel treffen sich ab Donnerstag Seuchenexperten der EU, um über weitere Maßnahmen gegen das Vogelgruppe-Virus zu beraten.