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Russland hält an Hamas-Einladung nach Moskau fest

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Russland hält an Hamas-Einladung nach Moskau fest

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Russland hält an seiner Einladung an Vertreter der radikalislamischen Hamas-Bewegung fest. Das machte der russische Nahost-Gesandte Alexander Kalugin bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah deutlich. Dessen Fatah-Bewegung war der Hamas bei den palästinensischen Parlamentswahlen unterlegen. Daraufhin hatte Präsident Wladimir Putin Hamas-Vertreter nach Moskau eingeladen. Russland werde Hamas auffordern, ihre Haltung zu ändern, sagte Kalugin im Hinblick auf das erklärte Ziel der Hamas, den Staat Israel zu vernichten.

Auch eine Halmas-Geführte Regierung müsse die mit Israel geschlossen Abkommen umsetzen. Israels amtierender Ministerpräsident Ehud Olmert hat Verhandlungen mit einer Palästinenserregierung unter Hamas-Führung ausgeschlossen. Die Organisation, die hinter rund sechzig Selbstmordanschlägen gegen Israel steht, hatte die Wahlen im vergangenen Monat mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Moskau erklärte, das Wahlergebnis müsse respektiert werden. Paris bekundete vergangenen Freitag seine Zustimmung zu der russischen Gesprächsbereitschaft.