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Verdachtsfälle von Vogelgrippe bei Menschen in Griechenland

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Verdachtsfälle von Vogelgrippe bei Menschen in Griechenland

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In Griechenland sind erste Verdachtsfälle von Vogelgrippe bei Menschen aufgetreten, nur zwei Tage nachdem das Virus H5N1 bei mehreren verendeten Schwänen festgestellt worden war. Zwei Männer entwickelten Grippesymptome, nachdem sie Kontakt mit einem Schwan beziehungsweise mit Wildvögeln hatten. Endgültige Testergebnisse lagen zunächst noch nicht vor.

Die Bevölkerung in dem betroffenen Gebiet wurde über hygienische Verhaltensweisen aufgeklärt und vor allem davor gewarnt, tote Vögel anzufassen. Der auch für Menschen gefährliche Virustyp H5N1 hatte Ende vergangener Woche mit Griechenland und Italien erstmals die Europäische Union erreicht. Auch Bulgarien ist betroffen. In Slowenien wurde ebenfalls die Vogelgrippe festgestellt, doch hier wurde der Erregertyp noch nicht endgültig identifiziert.

Österreich richtete in der angrenzenden Steiermark eine Überwachungszone ein und verhängte die Stallpflicht für Geflügel. Auch die deutsche Bundesregierung erwägt, die Stallpflicht schon in den nächsten Tagen wieder einzuführen. Unterdessen sind in den direkt betroffenen Ländern diverse Seuchenschutzmaßnahmen im Gange – wie hier auf Sizilien.