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Vogelgrippe weiter auf dem Vormarsch

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Vogelgrippe weiter auf dem Vormarsch

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In Griechenland hat sich möglicherweise ein Mensch mit der Vogelgrippe angesteckt. Zwei Tage zuvor war das Virus H5N1 bei mehreren verendeten Schwänen festgestellt worden. Der Erkrankte hatte Kontakt mit Wildvögeln. Endgültige Testergebnisse lagen zunächst noch nicht vor. In einem weiteren Verdachtsfall konnte inzwischen Entwarnung gegeben werden.Die Europäische Kommission bestätigte die von Griechenland ergriffenen Seuchenschutzmaßnahmen. Die Kommission werde den Mitgliedsstaaten am Donnerstag vorschlagen, die noch zu vereinbarenden Schutzmaßnahmen künftig bei einem Verdachtsfall automatisch in Kraft zu setzen, sagte Philip Tod, Sprecher von EU-Gesundheitskommissar Marcos Kyprianou. Dies sollte in jedem Mitgliedsstaat geschehen, sobald auf dessen Gebiet ein vedächtiger toter Wildvogel gefunden werde.Der gefährliche Virustyp H5N1 hatte Ende vergangener Woche mit Griechenland und Italien erstmals die Europäische Union erreicht. Auch Bulgarien ist betroffen. In Slowenien wurde ebenfalls die Vogelgrippe festgestellt, doch hier wurde der Erregertyp noch nicht endgültig identifiziert. Österreich richtete in der angrenzenden Steiermark eine Überwachungszone ein und verhängte die Stallpflicht für Geflügel. Auch die deutsche Bundesregierung erwägt, die Stallpflicht schon in den nächsten Tagen einzuführen.